Über das Ensemble

Allgemeines

"pro musica sacra" ist ein eingetragener Verein (e.V.). Unser Wirken hat  keine finanziellen Hintergründe, sondern ist alleine daran orientiert, anderen Menschen mit der Musik Freude zu bereiten. Da natürlich auch bei uns Kosten  für Notenmaterial, Instrumente etc. entstehen, versteht es sich von selbst, daß wir unsere Auftritte nicht kostenlos durchführen können. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an eine der Kontaktadressen.

Die Vereinsgeschichte

Die Idee, ein Blechbläserensemble zu gründen, entstand auf einer Fahrt nach Zaire/Afrika. Dort beschloss man fortan, motiviert durch die bläserische Arbeit, die man schon aus C-Kurs und Posaunenchor kannte, eigenen Vorstellungen bzgl. Blechbläserkammermusik zu verwirklichen und vor dem heimischen Publikum auszuprobieren.
Die ursprüngliche 7er-Besetzung wurde im Laufe der Zeit zuerst auf 8 (4 Trompeten, 4 Posaunen) und später durch die Hinzunahme des Horns und der Tuba auf die klassische 10er-Besetzung (siehe Philip Jones) erweitert. Mit viel Eifer wurden Ideen zusammengetragen, und schon bald erschlossen sich die Musiker neue Literatur außerhalb des gewohnten Rahmens von Renaissance und Barock. Es war die Zeit, in der einzelne Verleger damit begannen, neu arrangierte Musik aus unterschiedlichen Epochen für Blechbläser herauszugeben. So wurden die Konzertprogramme um Bearbeitungen klassischer und romantischer Werke, jazzige Arrangements und zeitgenössische Kompositionen erweitert. In den letzten Jahren prägen in zunehmendem Maße auch eigene Arrangements uns Kompositionen die Konzertprogramme des Ensembles - Stücke, die zum Teil noch während der gemeinsamen Probenarbeit ein neues Gesicht bekommen und so in idealer Weise die vielfältigen klanglichen und technischen Möglichkeiten widerspiegeln. Auch die projektbezogene Erschließung immer neuer Musikfelder ist ein fester Bestandteil des Ensembles geworden. Sei es nun eine Erweiterung des Ensembles durch professionelle Blechbläser, die Durchführung von Konzerten in großer sinfonischer Besetzung oder die Erarbeitung eines Konzertprogrammes mit einem Posaunenchor: immer dienten die gesammelten Erfahrungen der eigenen Weiterentwicklung.
Inzwischen hat sich das Ensemble zu einem modernen Klangkörper entwickelt, dessen zehn überwiegend junge Mitglieder ihre Musik auch heute noch ausschließlich als intensives Hobby neben Schule, Studium und Beruf ausüben. Zahlreiche Verpflichtungen sowohl im kirchenmusikalischen Rahmen als auch in anderen kulturellen Bereichen bis hin zu Rundfunk- und CD-Produktionen zeugen von dem guten Ruf und dem hohen Bekanntheitsgrad, den das Ensemble nicht nur in der eigenen Region genießt. Das Ensemble blieb aber trotzdem in all den Jahren der eigenen Herkunft - der Arbeit der Siegerländer Posaunenchöre - verbunden.
Häufigere Wechsel in der personellen Besetzung, die sich aufgrund beruflicher Veränderungen zwangsläufig ergaben, haben der Kontinuität in der musikalischen Entwicklung des Ensembles keinen Abbruch getan, sondern eher dem Zusammenspiel den unverbrauchten Charakter erhalten. Einige ehemalige Mitglieder erhielten über die Mitarbeit bei pro musica sacra den entscheidenden Impuls, ihr Instrument zu studieren. Sie sind mittlerweile anerkannte Berufsmusiker geworden.
Die musikalische Leitung des Ensembles wurde bisher immer aus den eigenen Reihen übernommen. Seit 1997 wird das Ensemble von Eckehard Pankratz als "primus inter pares" geleitet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Bemühen, die Ideenvielfalt und die individuellen Fähigkeiten der Mitglieder zu einem homogenen Gesamtklang zu integrieren und ständig weiterzuentwickeln.
pro musica sacra oder kurz PMS genannt feierte 2004 sein 25jähriges Bestehen.