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Grenzen überschreiten macht Spaß
Crossover-Projekt mit pms, Divertimento, Band und vielen Hits in Wilnsdorf und Altenkirchen
bö Wilnsdorf/Altenkirchen. [...]
Pro musica sacra, ansonsten eher als renommiertes klassisches Ensemble ein fester Begriff in der Musiklandschaft, wagte den
Sprung über den Tellerrand. Nicht mit "a little", sondern mit ganz viel "Help" von Freunden wurde ein Crossver-Projekt
realisiert, wie es die Region selten erlebt hat.
[...] "Celebration" von Kool & The Gang flutschte nur so in die Ohren, brachte die Füße zum Wippen und manche Hüfte zum Kreisen. Die klingenden Jugenderinnerungen der Protagonisten waren aber nicht nur Balsam für rap- und technogeplagte Gehörgänge, sondern auch optisch ein Vergnügen. [...]
Über die Fähigkeiten von pms müssen in der Region keine Worte mehr verloren werden. Wer es kann, der kann auch in anderen Genres glänzen. Es gibt eben nur gute und schlechte Musik. [...] Und die "Klassiker" hatten sichtlich und hörbar ihre helle Freude: "It's Only Rock'n'Roll, But We Like It"!
31.05.07 - Siegener Zeitung
02.06.07 - Westfälische Rundschau
12.06.07 - Rheinzeitung
13.06.07 - Westerwald Rundschau
Ein musikalischer Reiseführer über Russland
Siegen(Loh). Beim jüngsten Konzert von "pro musica sacra" in der Nikolaikirche gab es für die Besucher Gratislektionen in russischer Musik-, Stil- und Herrschergeschichte.
[...]
Mit der immer wieder faszinierenden Mischung aus erstaunlichem bläserischen Können und musikalischer Begeisterungsfähigkeit brachte pms den Geist dieser Musik seinen Hörern nahe.
Russlandreise mit Musik
pro musica sacra spielte »national-russische« Komponisten
bst Siegen. [...]
Erwartungsgemäß brillierte die Zehnerbesetzung wieder einmal durch technische Perfektion, klangliche Variabilität und Spielfreude. Fast zwei Stunden lang fesselten die beiden pms-Damen und ihre acht Bläserkollegen und die von Ekkehard Pankratz völlig frei vorgetragene, kundige Führung durch die russische Musikgeschichte das Publikum, dessen lang anhaltender Schlussapplaus mit Tschaikowskys Romanze op. 5 (arr. J. Corley) belohnt wurde.
Reise durch die Blechbläser-Historie
Siegen. [...] "Vom Solo zum Doppelchor - Klang- und Besetzungsvariationen für Blechbläser und Orgel." Wer sich dadurch hatte anlocken lassen - und das waren nicht wenige - wurde nicht enttäuscht. Er konnte eine Menge über das musikalische Schicksal der Blechmusik und der Blechbläser im Laufe der vergangenen fünf Jahrhunderte lernen.
[...] mal mit, mal ohne Orgel - mal eher solistisch, mal chorisch. So erlebten die Zuhörer eine stilistisch und klanglich sehr abwechslungsreiche Präsentation auf hohem Niveau.
Herrliche Harmonien
pro musica sacra musizierte die "Lieder der Hirten"
ciu Trupbach/Biedenkopf. [...]
pro musica sacra nutzte die Vielfalt der Blechblasmusik, setzte die ganz hohen Trompeten ein und das warme Flügelhorn, schuf samtweiche Klänge, schwelgte in herrlichen Harmonien und öffnete so das Herz für die adventliche Botschaft, die von Hoffnung, Glück und Frieden kündet.
[...]
"Tu ba or not zu ba"
Blechbläser-Ensemble spielt sich durch die Literaturgeschichte
Burbach-Holzhausen (hel). Wie man sich durch die Musik an die großen Namen und Ereignisse der Literaturgeschichte heranspielen und sich dabei noch köstlich amüsieren kann, das zeigte das Blechbläser-Ensemble "pro musica sacra" bei seinem Auftritt am Samstag in der evangelischen Kirche Holzhausen.
Alle Genres und Epochen hat sich das zehnköpfige Ensemble seit der Gründung im Jahre 1979 erschlossen. Exzellent geführt vom Bass-Posaunisten Eckehard Pankratz, wussten die Musiker sich [...] bestens durch Tradition und Moderne, Sinfonie und Kirchenmusik zu spielen.
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Motto weckte Neugier
Blechbläserensemble pro musica sacra: "Tu ba or not to ba"
bst Burbach-Holzhausen. [...]
All dies gestaltete pro musica sacra mit heiterer Akkuratesse, stilsicher und technisch versiert; und die von großer Sachkenntnis geprägte sehr humorvoll - und nahezu frei ausgeführte - Moderation durch Eckehard Pankratz hatte dem Auditorium einen abwechslungsreichen, bildsamen und zugleich amüsanten Konzertabend bereitet; [...]
Begeisternde Reise durch die höfische Welt
Das Blechbläserensemble "pro musica sacra" entführte in fünf Jahrhunderte
Greifenstein. Am Sonntagabend entführte das Blechbläserensemble "pro musica sacra" in der Greifensteiner Schlosskirche in die Welt der Burgen und Schlösser. Das hochkarätige Konzert faszinierte nicht nur durch das musikalische Können der elfköpfigen Formation, sondern auch die historischen Rückblicke, die die Musik in den richtigen Kontext stellte.
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Manege frei für ein tolles Sommerkonzert
Wilnsdorf. Manege frei für Zirkusmusik hieß es am Sonntagabend beim Sommerkonzert mit dem Blechbläserensemble "pro musica sacra" Siegen im Forum des Wilnsdorfer Gymnasiums. Und wohl kaum besser hätten die elf Musiker ihren Einstieg machen können, als mit der allseits bekannten und beliebten Melodie von Julius Fuick, nämlich dem "Einzug der Gladiatoren". Bereits mit dem ersten Ton ging das Publikum im gut besetzten Forum mit. Die Besucher waren sofort in der Manege angekommen, die Bläser hatten mit der richtigen Melodienwahl einen perfekten Einstieg gemacht. Und was dann folgte, konnte sich hören lassen.[...]
Lang anhaltender Applaus war der Lohn [...], der Eckehard Pankratz sogar überlegen ließ, ob man denn nun schon am Ende des Konzertes angekommen sei. War man aber nicht. Allein schon die schön, spannende Umschreibung des Programms durch den Posaunisten Pankratz ließ den Besucher die Musik besser verstehen und erleben.[...]
Den absoluten Höhepunkt gab es nach der Pause mit einer ganz besonderen Spezies fahrender Zirkusleute. Denn mit dem einmaligen "Karneval der Tiere" von Camille Saint Saêns endete nach zwei Stunden ein Sommerkonzert, das nicht nur gut, sondern auch das Herz eines jeden höher schlagen ließ, was man deutlich am begeisterndem, lang anhaltendem und herzlichem Beifall ablesen konnte.
Chorgesang und Bläserklang: "Renaissance trifft Moderne"
Burbach. Am zehnten Tag des WDR-Musikfests 2006 schon das neunte Konzert: In Burbach traten die "capella cantabilis" der Evangelischen Kantorei Siegen und das Blechbläserensemble "pro musica sacra" gemeinsam auf. Ihr Programm: "Renaissance trifft Moderne".
Reise in die Welt der Psalmen
pro musica sacra erzählte von Leid, Hoffnung und Jubel
Rödgen. Mit den festlichen strahlenden Klängen riefen sich die Stimmen des Blechbläserensembles pro musica sacra Siegen das jubelnde, freudige "Halleluja! Lobet den Herrn" (Arnold Mendelssohn) zu. Ganz unter diesm Motto stand auch der übrige Teil des Konzerts in der schönen Atmosphäre der Evangelischen Johanneskirche Rödgen. Eckehard Pankratz, Leiter des Ensembles und gleichzeitig Moderator oder vielmehr Erzähler des Abends, lud alle Zuhörer ein, "in die Welt der Psalmen zu reisen, denn die Psalmen sind das Gesangbuch der Bibel und im Zentrum der Psalmen steht der Mensch".
...
Klänge aus acht Jahrhunderten
Erndtebrück. Eine musikalische Zeitreise von 1256 bis 2006 bildete den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 750. Geburtstag von Erndtebrück. [...] Pastor Helmut Krumm erzählte, wie es in Erndtebrück zur Zeit der Entstehung der einzelnen Stücke aussah. [...]
Daneben verstand es Eckehard Pankratz, Moderator und musikalischer Leiter von Pro Musica Sacra, mit weltgeschichtlichen Fakten und unterhaltsamen Schilderungen zu den einzelnen Stücken wahres "Kino im Kopf" der Zuhörer zu erzeugen.
Mit je vier Trompeten und Posaunen, einem Horn und einer Tuba sowie manchmal auch einem Schlagzeug überzeugte das Siegener Blechbläserensemble Pro Musica Sacra jetzt selbst jene, die eigentlich keine Freunde der Blasmusik sind.
Vergnügen und Einkehr allzugleich
Tat das gut: "Weihnachtsgeschichte(n)" des Blechbläserensembles pro musica sacra
Krombach/Niederschelden Die "Weihnachtsgeschichte(n)" des Siegener Blechbläserensembles pro musica sacra - das war zunächst auch nur ein Termin in der stressigen Vorweihnachtszeit. Aber den zehn Musikern und Musikerinnen [...] gelang genau das, was sie versprochen hatten: ein wenig Ruhe in die geschäftige Weihnachtszeit zu bringen und mit Spaß und guter, schöner, wahrer Musik adventliche und weihnachtliche Geschichte(n) zu erzählen. Tat das gut!
... Eckehard Pankratz, der musikalische Leiter dse Ensembles, moderierte das mit Bedacht zusammengestellte Programm und erwies sich als köstlicher Geschichtenerzähler, der zudem noch einiges über die Entstehung der Musikstücke zu sagen wusste
[...........]
Herzlicher Applaus für zwei Stunden, in denen musikalische Geschichten für Vergnügen und Einkehr allzugleich sorgten. Das PMS-Adventskonzert ist im nächsten Jahr bestimmt kein Pflichttermin mehr!
Unvergessliches Konzert in der Abtei
Meschede. (wp) Ein unvergessliches Konzert haben die zahlreichen Zuhörer in der Mescheder Abteikirche bei einer seit Wochen ausverkauften Aufführung des Requiems von Giuseppe Verdi, veranstaltet vom Ev. Kirchenkreis Arnsberg, dem Kulturring Meschede und der Abtei Königsmünster, erlebt. Hoch waren die Erwartungen der Zuhörer, die dichtgedrängt nicht nur auf den Kirchenbänken, sondern auch auf zahlreichen zusätzlichen Stühlen saßen. Den äußerst anspruchsvollen Orchesterpart übernahmen Musiker der erweiterten "Camerata instrumentale Siegen" sowie "pro musica sacra Siegen". Die Gesamtleitung hatte der Arnsberger Kreiskantor Gerd Weimar, der auch in Meschede für viele gelungene Oratorienkonzerte bekannt ist.
Die Musik von Verdis Requiem ist weniger der Kirchenmusik zuzuordnen, sie knüpft vielmehr an die großen Opern des Komponisten an. Dabei hat Verdi den liturgischen Text der Totenmesse sehr effektvoll und tiefgründig in programmatische Musik umgesetzt. Unter die Haut ging der Blechbläserpart zum Jüngsten Gericht "Tuba mirum" und die gewaltige Kraft von Chor und Orchester beim "Dies irae", das dreimal durch den Kirchenraum donnerte.
Der riesige Chor zeigte wieder einmal eine besondere Leistung an Präzision, Klarheit und Kraft, Ergebnis zahlreicher Proben über viele Monate. Das Orchester spielte den teilweise schwierigen Part bravourös; die Streicher in wilden Passagen technisch perfekt, Holz- und Blechbläser präzise mit sauberem Klang.
Mit sicherer Hand Gerd Weimar führte alle Akteure mit sicherer Hand. Er zeichnete sich vor allem als guter Chordirigent aus. Am Schluss setzte ein begeisterter Applaus ein, mit dem sich die Zuhörer für die großartige Leistung bedankten. Es war ein unvergessliches Erlebnis.
Lebendige Freundschaft gefeiert
Partnerschaft von Siegen und Plauen besteht seit 15 Jahren
Siegen/Plauen. Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit besuchte eine Delegation unter Leitung von Bürgermeister Ulf Stötzel Siegens Partnerstadt Plauen. [...] Musikalisch gestaltet wurde der Festakt u.a. von dem Siegener Blechbläserensemble "Pro Musica sacra" unter der Leitung von Ekkehard Pankratz. Die Musiker waren einer Einladung des Vogtlandkonservatoriums Clara Wieck gefolgt und begeisterten ihr Publikum nicht nur im Plauener Stadttheater, sondern bereits am Vorabend des 3. Oktober bei einem Konzert in der Erlöserkirche.
Eine Reise nach Noten - von der Loire bis Afrika
Wilnsdorf. (Loh) Zehn Blechbläser und ein Schlagzeuger bereiteten den Zuhörern, die die heimischen Gefilde noch nicht mit fernen Paradiesen vertauscht hatten, im Forum einen schönen Abend musikgenährter Illusionen: "pro musica sacra" entführte sie in beliebte Urlaubsländer. Die elf Musiker boten ein Programm, das einen klaren roten Faden hatte und dennoch klug die Möglichkeiten der freien Kombination wirkungsvoller Einzelnummern nutzte. Eckehard Pankratz moderierte anschaulich und unterhaltend die Stationen der großen Urlaubsreise.[...]
Pankratz und seine musikalischen Freunde waren in bester Form. Die Posaunen lieferten im Verein mit Horn und Tuba erstaunliche Beispiele filigraner und transparenter Stimmführung. Die Trompeten - je nach Charakterisierungsabsicht weich oder schrill-schräg intonierend - waren nahezu in jedem Moment punktgenau zur Stelle. Das Schlagzeug war nie dominant, aber stets wirkungsvoll präsent. Das Ensemble verstand sich gut: Man merkte gründliche Vorarbeit an einem Programm, das für das spezifische Blechbläseridiom in hohem Grade geeignet war. Das Publikum war begeistert.
Tiere sind die besten Entertainer
Pro musica sacra lud zur "Expedition ins Tier reich" ein
...Das Siegener Blechbläserensemble pro musica sacra hat sich...am Wochenende diesen Umstand zunutze gemacht und seinen Zuhörern bestes, zuweilen höchst amüsantes musikalisches Entertainment geboten...demonstrierten die Musiker eindrucksvoll, wie "soft" auch eine zehnköpfige Blechbläsertruppe klingen kann...
Bläser von pro musica sacra gefielen mit akustischer Hommage an Händel und Bach
"...Die Freude am gemeinsamen Musizieren merkte man dem Spiel an, bei der ausgereiften Technik hätte man auch auf ein Profiensemble schließen können."
Rückschau und Perspektiven
Pro musica sacra gab gelungenes Konzert zum 25-jährigen in der Nikolaikirche
Das Programm war schön ausgewählt, die Darbietung gekonnt und sicher, der Ensembleklang harmonisch und ausgewogen, den Blechbläsern und dem Schlagzeuger war die Freude am Musizieren anzumerken: Kurz, das inzwischen weit über die Region etablierte Blechbläserensemble pro musica sacra hat sich und seinem sehr zahlreichen Publikum in der Siegener Nikolaikirche ein gelungenes und überzeugendes Konzert zum 25. Geburtstag bereitet...
Im zweiten Teil sorgte André Beckers Umdeutung der berühmten Arie der Königin der Nacht...(hervorragend gespielt von Reiner Klappert) für Erheiterung...Das überaus witzige "Duetto buffo di due Gatti" von Rossini (umgeschrieben von André Becker), in dem zwei Trompeten, gespielt von André Becker und Simon Bald, sich so herzerweichend und "quatschig"-nörgelnd, schaurig-katzig anmaunzen und dabei um die beste Kameraeinstellung ringen, hätte Steine erweichen können. Nicht minder lustig war Albert Prins' Traum-Lob für die Hupen der Autos seiner Jugend...noch nie hörte man so schöne und kesse Huptöne vom R4, 11CV und 2CV in einem Konzert.
Toller Osterjubel in Blech
pro musica sacra gastierte in der voll besetzten Klosterkirche in Marienstatt
Fulminanter ließ sich der österliche Auferstehungsjubel nicht ausdrücken...begeisterte das Blechbläserensemble das Publikum in der voll besetzten Basilika in Marienstatt.
"Suite in Greek" in der Nikolaikirche uraufgeführt
Blechbläser von pro musica sacra konzertierten mit beachtlicher Nervenstärke unter erschwerten Bedingungen
[...] In bewährter Weise führte Ensembleleiter und Posaunist Eckehard Pankratz informativ und humorvoll durchs Programm, das mit alter Musik begann: William Byrd hat dem Earl of Oxford, seinem Freund, einen Marsch gewidmet, eine "spritzige" Musik mit reicher Harmonik. Elgar Howarth hat sie so arrangiert, dass die pms-Bläser bei den filigranen Verzierungen hinreichend Gelegenheit bekamen, ihre technische Perfektion schon hier zu beweisen.
Hohe anforderungen an die neun Bläser und die Bläserin Carina Schlabach stellte auch Christopher Mowats Arrangement einer fünfsätzigen Suite aus Johann Sebastian Bachs Kompositionen für Cembalo. Das Prélude und die vier Tanzsätze präsentierte pms sehr abwechslungsreich und ganz im Sinne des Arrangeurs, der teilweise im "Concerto-grosso"-Stil eine kleine Concertino-Gruppe mit einem größeren Ensemble concertieren (wetteifern) lässt.
André Beckers Arrangement aus Leo Boëllmanns "Suite Gothique" für Orgel beschloss den ersten Konzertteil: "Prière à Notre Dame", ein ruhiger meditativer Satz, der akustisch eine Brücke zwischen Mittelalter und Romantik schlägt - im Arrangement stilsicher für Blech transkribiert und von pms einfühlsam interpretiert.
Den Konzerthöhepunkt bereitete das Trompetenquartett (Simon Bald, André Becker, Ingo Samp, Carina Schlabach) mit Passeraus Madrigal "Il est bel et bon" im Arrangement von Peter Reeve vor. Zur Uraufführung seiner "Suite in Greek" op. 199 hat der 1946 in Griechenland geborene Komponist Dimitri Nicolau nicht aus seinem Domizil in Rom anreisen können [...], aber er hat den Musikern und ihren Zuhörern eine schriftliche Information über sein für pms geschaffenes Werk zukommen lassen, in der er für die Zusammenarbeit seit dem Jahr 2000 dankte.
Nicht mit musikalischen Pathos, großer Harmonik, sondern mit weichem Hornklang begann das "Prelude", in den das Flügelhorn, eine Posaune und immerzu weitere Instrumente einstimmten. Im anschließenden "Tango" sucht Nicolau die Verbindung des modernen schnelleren "Tango milonga" mit dem älteren langsameren "Tango argentino". Im Mittelsatz "Nachtlied" spielt Nicolau mit schwebend-ruhigen Klängen und Klangfarben, wobei das solistische Quartett aus den weit mensurierten Instrumenten (Flügelhorn, Waldhorn, Euphonium, Tuba) besteht, gelegentlich unterstützt durch Posaunen- und "Glasharfen"-Klänge, letztgenannte von den nicht-blasenden Trompetern beigesteuert. Der italienischen Sängerin Helen Magoja gewidmet ist Nicolaus vierter Satz "Magoja Tanz", in dem Reminiszenzen an Kurt Weills Musik anklingen, der Brecht-Interpretin Helen Magoja verbunden war. Zum Schluss gallopierte "Der Rote Reiter" musikalisch durch mittelalterliche Nächte auf Kreta und befreite dort gefangene Schönheiten.
Die Bewältigung eines vielfältigen Spektrums gestalterischer Einfälle des Komponisten bewältigte pms souverän mit zunehmender Spielfreude beeindruckend und bestätigte Nicolaus Intention einer fantasievollen Musik, "die mit den Erinnerungen und Gefühlen an die vergangene Kindheit 'spielt', in der sicher jeder von uns viel unmittelbarer den Klang der Umgebung, die Lieder und auch gesprochenen Worte der Erwachsenen aufnahm und die liebevolle und bewegende Bedeutung eines solchen persönlichen Umgangs direkt fühlte." Bleibt zu hoffen, dass noch viele Zuhörer in den [...] Genuss dieses pms gewidmeten Werks von Dimitri Nicolau kommen werden [...].
Mit "La Historia de una amapola" (Geschichte eines Klatschmons) von Leon/Clavero im Arrangement von Harvey und Traugott Fünfsinns Vorspiel und Choral "Bleib bei mir, Herr, der Abend bricht herein" als Zugaben endete dieses außergewöhnliche Konzert, in dem pro musica sacra sein professionell anmutendes Niveau erneut bestätigte und seine Zuhörer begeisterte.
Pro musica sacra begeisterte Publikum beim Wilnsdorfer Neujahrskonzert
Die Blechbläser boten einen mitreißenden Sound
...Die neun altbekannten Männer und die neue mit der Trompete (Carina Schlabach) legten einen mitreißenden Sound vor...Den Swing müssen die "Originalen" erst einmal hinlegen, den die zehn mit diskreter Unterstützung von zwei Schlagzeugern an diesem Neujahrstag wie im Märchen gezaubert haben... Dass bei soviel Oper und Film auch ein bisschen Spiel auf der Bühne für Extraspaß sorgte, wird nicht überraschen.
Zeitenwechsel in der Musik
Gelungenes Konzert mit Werken des Frühbarock und der Moderne
[...] Ausgewählt wurden, wie Prof. Martin Herchenröder in seiner Einführung zum letzten Studio-Konzert dieses Semesters erläuterte, Stücke, die Anzeichen für einen "Epochenwechsel" in der Musik boten oder bieten. Dazu gehören Monteverdi und Gesualdo genauso wie Lutoslawski, Henze, Takemitsu und Rautavaara. Der Gegensatz zwischen Frühbarock und moderner Brass-Musik hätte nicht größer sein können - und doch ergänzten sie sich erstaunlich gut. Zumal sie von Könnern ihres Fachs vorgetragen wurden, von der "capella cantabile" der ev. Kantorei (Leitung: Ute Debus) und dem Blechbläserensemble "pro musica sacra" (Leitung: Matthias Kiefer). [...]
"Zeitenwechsel" faszinierte die Zuhörer
[...] Die Blechbläser spielten Musik aus dem 20. Jahrhundert, zu Beginn eine musikantisch frische "Mini Ouvertüre" von Witold Lutoslawski. Danach demonstrierten sie die Anzeichen des Epochenwandels durch den Vergleich einer barocken Kirchensonate von Tomaso Antonio Vitali mit einer sich auf diese beziehende Sonate von Hans Werner Henze. Satzweise wechselnd kam das Original mit vier Bläsern von der Empore, die moderne Fassung mit acht Bläsern vom Altarraum. Es war eine interessante Verdeutlichung des alten Werkes für heute, mit den neuen Stilmitteln verstärkt, verschärft und auch zugespitzt, so dass man genau hinhören musste. "Garden Rain" von Toru Takemitsu war eine Art Meditation mit den leisen Dissonanzfarben stehender Klänge.
Das eindrucksstärkste Stück, Einojuhani Rautavaaras "Playgrounds for Angels", machte aus kleinen hellen Dreiklangsgebilden und ruhenden Bässen ein virtuoses Geschehen in extremen Farbräumen der Blechbläser mit sinfonischem Charakter. Matthias Kiefer, erster Solotrompeter im Gürzenichorchester, führte als Gastdirigent die elf Musiker zu erstaunlichen Leistungen bei der Realisation dieser enorm schwierigen Partitur.
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