Siegener Zeitung 12.12.2005

Vergnügen und Einkehr allzugleich

Tat das gut: „Weihnachtsgeschichte(n)“ des Blechbläserensembles pro musica sacra

Krombach/Niederschelden Die „Weihnachtsgeschichte(n)“ des Siegener Blechbläserensembles pro musica sacra – das war zunächst auch nur ein Termin in der stressigen Vorweihnachtszeit. Aber den zehn Musikern und Musikerinnen […] gelang genau das, was sie versprochen hatten: ein wenig Ruhe in die geschäftige Weihnachtszeit zu bringen und mit Spaß und guter, schöner, wahrer Musik adventliche und weihnachtliche Geschichte(n) zu erzählen. Tat das gut!

… Eckehard Pankratz, der musikalische Leiter dse Ensembles, moderierte das mit Bedacht zusammengestellte Programm und erwies sich als köstlicher Geschichtenerzähler, der zudem noch einiges über die Entstehung der Musikstücke zu sagen wusste

[………..]

Herzlicher Applaus für zwei Stunden, in denen musikalische Geschichten für Vergnügen und Einkehr allzugleich sorgten. Das PMS-Adventskonzert ist im nächsten Jahr bestimmt kein Pflichttermin mehr!

Link zum ungekürzten Artikel

Westfalenpost 15.11.2005 / LOKALAUSGABE / MESCHEDE

Unvergessliches Konzert in der Abtei

Meschede. (wp) Ein unvergessliches Konzert haben die zahlreichen Zuhörer in der Mescheder Abteikirche bei einer seit Wochen ausverkauften Aufführung des Requiems von Giuseppe Verdi, veranstaltet vom Ev. Kirchenkreis Arnsberg, dem Kulturring Meschede und der Abtei Königsmünster, erlebt. Hoch waren die Erwartungen der Zuhörer, die dichtgedrängt nicht nur auf den Kirchenbänken, sondern auch auf zahlreichen zusätzlichen Stühlen saßen. Den äußerst anspruchsvollen Orchesterpart übernahmen Musiker der erweiterten „Camerata instrumentale Siegen“ sowie „pro musica sacra Siegen“. Die Gesamtleitung hatte der Arnsberger Kreiskantor Gerd Weimar, der auch in Meschede für viele gelungene Oratorienkonzerte bekannt ist.

Die Musik von Verdis Requiem ist weniger der Kirchenmusik zuzuordnen, sie knüpft vielmehr an die großen Opern des Komponisten an. Dabei hat Verdi den liturgischen Text der Totenmesse sehr effektvoll und tiefgründig in programmatische Musik umgesetzt. Unter die Haut ging der Blechbläserpart zum Jüngsten Gericht „Tuba mirum“ und die gewaltige Kraft von Chor und Orchester beim „Dies irae“, das dreimal durch den Kirchenraum donnerte.

Der riesige Chor zeigte wieder einmal eine besondere Leistung an Präzision, Klarheit und Kraft, Ergebnis zahlreicher Proben über viele Monate. Das Orchester spielte den teilweise schwierigen Part bravourös; die Streicher in wilden Passagen technisch perfekt, Holz- und Blechbläser präzise mit sauberem Klang.

Mit sicherer Hand Gerd Weimar führte alle Akteure mit sicherer Hand. Er zeichnete sich vor allem als guter Chordirigent aus. Am Schluss setzte ein begeisterter Applaus ein, mit dem sich die Zuhörer für die großartige Leistung bedankten. Es war ein unvergessliches Erlebnis.

Siegener Zeitung, 11. Oktober 2005
www.siegen.de

Lebendige Freundschaft gefeiert

Partnerschaft von Siegen und Plauen besteht seit 15 Jahren

Siegen/Plauen. Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit besuchte eine Delegation unter Leitung von Bürgermeister Ulf Stötzel Siegens Partnerstadt Plauen. […] Musikalisch gestaltet wurde der Festakt u.a. von dem Siegener Blechbläserensemble „Pro Musica sacra“ unter der Leitung von Ekkehard Pankratz. Die Musiker waren einer Einladung des Vogtlandkonservatoriums Clara Wieck gefolgt und begeisterten ihr Publikum nicht nur im Plauener Stadttheater, sondern bereits am Vorabend des 3. Oktober bei einem Konzert in der Erlöserkirche.

Westfälische Rundschau, 23. Juli 2005

Eine Reise nach Noten – von der Loire bis Afrika

Wilnsdorf. (Loh) Zehn Blechbläser und ein Schlagzeuger bereiteten den Zuhörern, die die heimischen Gefilde noch nicht mit fernen Paradiesen vertauscht hatten, im Forum einen schönen Abend musikgenährter Illusionen: „pro musica sacra“ entführte sie in beliebte Urlaubsländer. Die elf Musiker boten ein Programm, das einen klaren roten Faden hatte und dennoch klug die Möglichkeiten der freien Kombination wirkungsvoller Einzelnummern nutzte. Eckehard Pankratz moderierte anschaulich und unterhaltend die Stationen der großen Urlaubsreise.[…]

Pankratz und seine musikalischen Freunde waren in bester Form. Die Posaunen lieferten im Verein mit Horn und Tuba erstaunliche Beispiele filigraner und transparenter Stimmführung. Die Trompeten – je nach Charakterisierungsabsicht weich oder schrill-schräg intonierend – waren nahezu in jedem Moment punktgenau zur Stelle. Das Schlagzeug war nie dominant, aber stets wirkungsvoll präsent.
Das Ensemble verstand sich gut: Man merkte gründliche Vorarbeit an einem Programm, das für das spezifische Blechbläseridiom in hohem Grade geeignet war. Das Publikum war begeistert.

Siegener Zeitung, 25. April 2005

Tiere sind die besten Entertainer

Pro musica sacra lud zur „Expedition ins Tier reich“ ein

…Das Siegener Blechbläserensemble pro musica sacra hat sich…am Wochenende diesen Umstand zunutze gemacht und seinen Zuhörern bestes, zuweilen höchst amüsantes musikalisches Entertainment geboten…demonstrierten die Musiker eindrucksvoll, wie „soft“ auch eine zehnköpfige Blechbläsertruppe klingen kann…

Dill-Zeitung, 22. Februar 2005

Bläser von pro musica sacra gefielen mit akustischer Hommage an Händel und Bach

„…Die Freude am gemeinsamen Musizieren merkte man dem Spiel an, bei der ausgereiften
Technik hätte man auch auf ein Profiensemble schließen können.“